Nominiert für Bildende Kunst
"In meinen Ölmalereien und keramischen Plastiken beziehe ich mich auf ökologische, psychologische und soziale Themen. Ich verschmelze Abstraktion mit klassischen Sujets und Malereigattungen wie Landschaft, Stillleben oder dem Porträt und überführe sie in den Bereich der Skulptur und Installation. So entstehen surreal anmutende Welten und hybride Objekte, die zu Projektionsflächen für die Bedingungen unserer Zeit werden. Meine Arbeitsweise ist dabei prozesshaft und ergebnisoffen, wobei die Malerei an sich stets den Ausgangspunkt bildet. Durch die Kombination von Vertrautem und Fremdem, verbindet sich das Bildgedächtnis der Betrachtenden mit ganz eigenen Assoziationsfeldern, die einen direkten emotionalen Erfahrungsraum öffne."
Veronika Hilger (*1981, Prien am Chiemsee) lebt und arbeitet in München. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Axel Kasseböhmer und als Meisterschülerin bei Jean-Marc Bustamante. Bei Studienabschluss erhielt sie den 2014 den Diplomandenpreis der der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung und 2020 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfond. Institutionellen Einzelausstellungen war bisher im Kunstverein Recklinghausen (Seltene Erden, 2016), im Kunstpavillon München (breeding shapes, 2020) zu sehen und aktuell in Museum Lothar Fischer in Neumarkt i.d. OPf. Darüber hinaus wurden ihre Werke in verschiedenen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt wie zum Beispiel in New York (In Between, 2024), Paris (Confab Window, 2023) oder in Tartu, Estland (Three of a Kind, 2022). Veronika Hilgers Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, so zum Beispiel in der Bundeskunstsammlung, der Kunsthalle Bielefeld, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus sowie der Jupiter Artland Foundation in Edinburgh, Schottland.