SIMONA ANDREOLETTI
Nominiert für Bildende Kunst
2. If you feel me, I am you, 2026, Solo Show at Ribot Gallery, Milan
Text me when you get home, 2024, Installation view at Palazzo Tadini Botti, BergamoCourtesy the artist and Ribot Gallery
© Foto: Riccardo Rudi
3. Text me when you get home, 2024. Installation view at Palazzo Olofredo Tadini Botti, Bergamo
If you feel me, I am you, 2026, Installation view of the solo show at Ribot Gallery, MilanCourtesy the artist and Ribot Gallery
© Foto: Mattia Mognetti
1. A Litany for Survival, 2025, Solo Show Kunsthalle Mannheim Mannheim
A Litany for Survival, 2025. Installation view of the solo show at Kunsthalle Mannheim
© Foto: Riccardo Rudi

Simona Andrioletti’s künstlerische Praxis reflektiert die strukturelle Ungleichheit, welche die FLINTA*-Gemeinschaft erfährt, sowie Momente der Solidarität, die es Gemeinschaften ermöglichen, sich gegenseitig zu unterstützen und widerstandsfähige Netzwerke aufzubauen. Ausgehend von einer feministischen Perspektive untersucht die Künstlerin die komplexen Dynamiken systemischer Gewalt, indem sie deren Ursprünge sowie die psychologischen Abwehr- und Überlebensmechanismen erforscht, die daraus hervorgehen. Durch immersive Installationen, die skulpturale Texte, Lieder, Videos und Performances miteinander verbinden, bindet sie die Betrachtenden in eine körperliche und multisensorische Erfahrung ein, die ein Gemeinschaftsgefühl unter Menschen fördert, die ähnliche Verletzlichkeiten, Herausforderungen und Erfahrungen teilen.

Simona Andrioletti lebt und arbeitet in München. Sie studierte an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand, an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Lyon sowie an der Akademie der Bildenden Künste München, wo sie 2022 ihr Diplom in der Klasse von Olaf Nicolai erhielt und mit dem Preis der Akademie aus den Stipendienfonds ausgezeichnet wurde. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Institutionen und Galerien präsentiert, darunter Kunsthalle Mannheim (Mannheim), Kunstverein München e.V. (München), Museum Villa Stuck (München), DG Kunstraum (München), Museo Novecento (Florenz), Spazju Kreattiv (Valletta), EIGEN+ART Lab (Berlin), Galerie im Saalbau (Berlin), Lothringer13 (München), Gian Marco Casini Gallery (Livorno), Ribot Gallery (Mailand), Nir Altman Gallery (München), MART – Museo di Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto, MACRO – Museo d’Arte Contemporanea di Roma, Temple Bar Gallery (Dublin) sowie /SAC Malmaison & /SAC Berthelot (Bukarest). Zu ihren jüngsten Auszeichnungen zählen das USA-Stipendium (2026), ein Forschungsstipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt in New York; der Atelierpreis (2025); die Förderung nach dem Programm zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre; die Förderung der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung (2025) sowie der 15th Talent Prize der römischen Kunstzeitschrift Inside Art (2021).

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