Nominiert für Schmuck
Kaum ein Objekt steht dem Körper so nah wie Schmuck. Marion Blume fasziniert vor allem die Beziehung zwischen Schmuck und Körper – insbesondere jener flüchtige Moment, in dem das Tragen selbst die Form und Gestalt eines Schmuckstücks mitbestimmt. Die Bewegung des Körpers wird dabei zu einem performativen Prozess, der das Werk unaufhaltsam und unwiederbringlich verändert. Jede Spur des Gebrauchs schreibt sich in das Material ein und lässt den Schmuck zu etwas werden, das sich fortwährend wandelt.Transformation ist nicht nur ein sichtbarer Teil der Arbeit, sondern ihre eigentliche Voraussetzung, denn nur im stetigen Wandel kann Neues entstehen und sich weiterentwickeln.
Marion Blume ist 1983 in München geboren und aufgewachsen. Nach einer Ausbildung an der Goldschmiedeschule Pforzheim und einem Studium an der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam ist sie 2019 zurück nach München gekehrt, um an der Akademie der bildenden Künste in der Klasse für Schmuck und Gerät bei Prof. Karen Pontoppidan zu studieren. Seit 2016 ist sie als freiberufliche Schmuckkünstlerin tätig und hat Einzelausstellungen im In und Ausland.Kaum ein Objekt ist dem Körper so nahe wie Schmuck. Abgesehen von dem Spiel mit chemischen Elementen und dem erforschen neuer Materialien interessiert Marion Blume vor allem die Beziehung zwischen Schmuck und Körper, insbesondere der Moment, in dem das Tragen die Formgebung und Gestaltung des Schmuckstücks beeinflusst. Die Bewegung des Körpers kann als performativer Akt gesehen werden, der in einem unaufhaltsamen und unwiederbringlichen Prozess die Arbeit stetig neu formt. Diese Veränderung ist für Marion Blume etwas Wertvolles und Notwendiges, nur durch ständige Transformation kann Neues entstehen und sich entwickeln.