Nominiert für Fotografie
Anastasiia Batishcheva ist eine bildende Künstlerin, deren Praxis die Grenzen der Visualität erforscht und Regime der (Un)Sichtbarkeit herausfordert. Sie untersucht ideologische Kulturpolitik und ihre monumentalen Verkörperungen in Architektur und bildender Kunst – und greift dabei auf Archivmaterialien, Found-Footage und künstlerische Recherche zurück, um zu untersuchen, wie politische Narrative konstruiert und aufrechterhalten werden. Ihr Hintergrund wurzelt in einer klassischen Ausbildung in der bildenden Kunst in der Ukraine, die sich später in Deutschland zu einer lens-based practice erweiterte. Dieser Wandel ermöglichte es ihr, die nötige kritische Distanz zu entwickeln, um sich unbefangen(er) mit dem Erbe des osteuropäischen Kulturkreises und dem Apparat der Bildproduktion auseinanderzusetzen.
Anastasiia Batishcheva (geb. Charkiw) ist eine bildende Künstlerin. Sie wurde in den klassischen Prinzipien der bildenden Kunst in der Ukraine ausgebildet, die sich während ihres Studiums in Deutschland zu einer lens-based practice erweiterte. In Deutschland konnte sie die nötige Distanz finden, um sich unbefangen(er) mit dem gestalterischen Erbe des osteuropäischen Kulturkreises zu beschäftigen. In ihrer Arbeit befasst Batishcheva sich mit Kulturpolitik und ihren monumentalen Verkörperungen in Architektur und bildender Kunst. Dafür greift sie auf Archive, Found-Footage und ihre eigene künstlerische Recherche zurück. Die Fotografie bildet häufig den Ausgangspunkt ihrer Praxis und entwickeln sich zu digitalen Montagen, investigativen Rechercheformaten und räumlichen Installationen. 2025 erhielt sie den Karl & Faber Preis. Im Jahr 2026 wurde sie mit dem Debütant:innenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet und erhielt die Ausze-ichnung Expanded Horizons des House of Photography und der Körber-Stiftung in Hamburg. Anas-tasiia Batishcheva’s Arbeiten wurden deutschlandweit und international gezeigt, unter anderem im Haus der Kunst, in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München, an der ETH Zürich, im Rahmen des Artists’ Research Laboratory der Fondazione Antonio Ratti sowie im Kün-stlerhaus Bethanien in Berlin.